Die IP-Adresse ist eine eindeutige numerische Kennung/Adresse eines Computers in Computernetzwerken (LAN, Internet). Sie besteht im alten Format (IPv4) aus 4 Bytes (32 Bit), die üblicherweise als vier Zahlen von 0 bis 255 dargestellt werden. 

Diese eindeutig zugewiesene Adresse (Beispiel: 199.0.0.7) wird vom Provider entweder fest oder wenn es knapp wird, dynamisch (per DHCP) vergeben.

Mit der rasanten Entwicklung des Internets gingen Anfang diese Jahrtausends die Internetadressen zur Neige. Ein neues Format (IPv6) wurde entwickelt. In ihm besteht die IP-Adresse aus 16 Bytes (128 Bit). Damit wären eine Fülle von Internetadresse möglich. 

Für jeden Kubikmillimeter der Erde von der Oberfläche bis zu einer Höhe von 12.000 Metern würden ca 50 Milliarden Adressen existieren. Genug, um von heute an diesem Kubikmillimeter bis zum Jahr 3500 jede Sekunde eine neue IP-Adresse zuzuweisen.

Die übliche Darstellung einer IPv6-Adresse sind jeweils 8 Gruppen durch einen Doppelpunkt voneinander getrennt. Jede Gruppe repräsentiert 2 Bytes dargestellt als 4 hexadezimale Zeichen.

Zur einfacheren Benutzung durch den ist jeder aktiven Internet-Adresse ein Domain-Name, d.h. ein für Menschen lesbarer und oft auch merkbarer Name zugeordnet


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