Ein Bild ist ein Objekt, das Licht aussendet oder reflektiert, welches in unserem Auge als Muster einzelner Bildelemente erkannt und diesem Objekt zugeordnet wird.

Im Zusammenhang mit Computern wird ein Bild meist auf einem Bildschirm (Display) als Zusammenstellung einzelner Bildpunkte (Pixel) dargestellt. Oft wird jedoch auch schon die Datei, aus der diese Bildinformation stammt als Bild (oder Bilddatei) bezeichnet.

Bilddateien enthalten

  • entweder die Rohdaten (raw data) und sind entsprechend groß. Gängige Formate sind TIFF und BMP
  • oder die Daten sind komprimiert (gängige Formate: JPEG, GIF, PNG). Diese Dateien sind kleiner enthalten jedoch auch weniger Information als die Originaldatei. Es gibt allerdings auch verlustfreie Kompressionsmethoden.

Moderne Kameras enthalten heute (2014) zwischen 8 und 20 Megapixel, professionelle Kameras noch mehr. Da das Auge jedoch mit bereits 4 Megapixel zufrieden ist, wird eine höhere Auflösung nur noch benötigt, wenn man später nur einen Bildausschnitt verwenden will. Der Trend zu immer größeren Bildsensoren wird sich daher wohl nicht fortsetzen. Den gelegentlichen Vorteile stehen permanente Probleme durch größeren Speicherbedarf und Übertragungszeit entgegen.  Aber auch bei diesen Faktoren schreitet die Technik voran, so dass der Trend der Zukunft auch wieder anders aussehen kann.

Das selbst erstellte Bild (sofern es keine Kopie eines anderen Bildes ist) stellt eine schöpferische Leistung des Fotografen dar und unterliegt dem Copyright.

Lange Zeit war es für einen Computer schwer, zu erkennen, was überhaupt in dem Bild enthalten war. Mittlerweile (2013) können Rechnersysteme durch Vergleich mit dem bekannten Inhalt anderer Bilder ganz gute Vermutungen anstellen. Wer eine mit Google verknüpfte Kamera zur Aufnahme einer bekannten Sehenswürdigkeit (oder eines Markenproduktes, etc.) nutzt bekommt kurze Zeit später von Google einen Hinweis, was er fotografiert hat.

Mit der Erkennung von Texten tun sich Computer immer noch schwer (2014). Zwar hat die OCR-Technik (Optical character recognition)  große Fortschritte gemacht. Bei verschmutzten, schattierten, überlagerten Buchstaben verschiedener Schrifttypen scheitern die meisten Systeme. Dies wird benutzt, um

  • an bestimmten Stellen im Mensch-Maschine-Dialog festzustellen, ob wirklich ein Mensch vor dem Computer sitzt
  • bestimmte Informationen (Email-Adressen) nur Menschen, aber nicht Computerprogrammen (Harvestern) zugänglich zu machen.

Bei Anmeldeprozeduren in Google-unterstützen Systemen liefert Google im Rahmen des Recaptcha-Projektes neben dem üblichen verschleierten aber Google bekannten Text auch ein Bild, das selbst Google unbekannt ist. Letzteres stammt aus den zahlreichen nicht automatisch interpretierbaren Bildern, die Google in seinen Streetview- oder Books-Projekten erlangte. Das Ergebnis der menschlichen Interpretationshilfe wird dann zur Erkennung von Hausnummern, Straßennamen, verschmutzten Buchstaben in alten Schriften und unbekannten Sprachen benutzt.



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